Suchneutralität?

In den letzten Jahren haben immer mehr Kritiker von Googles Suchmaschinenmonopol und viele andere Internetaktivisten vorgeschlagen, dass Google den Regeln der „Suchneutralität“ unterliegen sollten.
Entsprechend der letzte Neutralität sollten alle Teilnehmer (Seiten) neutral und mit den gleichen Regeln bewertet und gelistet werden. Dies soll verhindern (vor allem bei Google), dass Suchmaschinen sich selber und andere Partnerseiten bevorzugen.
Gerade in den USA ist dieses Thema sehr hoch gekocht, in Europa wurde es dagegen kaum wahrgenommen.
Das größte Problem ist jedoch, dass es an einer klaren Definition fehlt.

Daher haben sich der interacto e.V, 34 weitere Vertreter freier Suchmaschinen und zahlreiche Internetaktivisten (wie des ChaosComputerClubs) zusammengeschlossen um eine einheitliche Definition des Begriffs für Deutschland zu etablieren. Denn nur mit einer klaren Definition kann Lobbyarbeit gemacht werden.

Hier unsere Forderungen:

1. Gleichheit: Suchmaschinen sollten nicht unter Websites unterscheiden.
2. Objektivität: Es gibt richtige Suchergebnisse und falsche Suchergebnisse. Suchmaschinen sollten nur die Richtigen zurückgeben.
3. Offenheit: Suchmaschinen sollten die Informationslandschaft nicht verzerren.
4. Relevanz: Suchmaschinen sollten die Zufriedenheit mit den Suchergebnissen maximieren.
5. Eigeninteresse: Suchmaschinen sollten nicht auf eigene Rechnung handeln und ihre eigenen Dienste künstlich bevorzugen.
6. Transparenz: Suchmaschinen sollten die Algorithmen offen legen, die Sie zum Ranking der Webseiten verwenden.
7. Manipulation: Suchmaschinen sollten Webseiten nur anhand allgemeiner Regeln sperren und abwerten. Und nicht für jede Webseite eigene Algorithmen verwenden.

 

Es ist geplant, dass wir diesen Begriff, durch einen Zusammenschluss verschiedener Initiativen, in nächster Zeit aktiv in den politischen Entscheidungsfluss mit einbringen werden.

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