“Facebook ist die schrecklichste Spioniermaschine die je erfunden wurde”

sagt Julian Assange in einem Interview mit “Russia Today”.

“Facebook ist die schrecklichste Spioniermaschine, die je erfunden wurde. Es ist die weltgrößte Datenbank über Leute, ihre Beziehungen, ihre Namen, ihre Adressen, ihr Aufenthaltsort, ihre Kommunikation mit ihren Freunden, ihre Verwandten, alles für die US -Geheimdienste frei zugänglich.”

“Jeder sollte wissen dass er, wenn er Freunde zu Facebook einlädt, Gratisarbeit für die US-Geheimdienste macht, und diese Datenbank für sie aufbaut.”

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Was eine Suchmaschine über sie weiß

Datenschutz wird immer mehr zum Thema und mit Lixam bieten wir diesen Punkt befragen uns immer wieder Menschen, wo das Problem bei den großen Suchmaschinen wie Yahoo oder Google legt, wenn ” ist ja kein Google Konto besitze”?

Welche Daten Google von Ihnen bekommt:

1. Der Verweis: Referral: Der Link woher Sie kommen:
- Toolbar
- Partner Seite wie AOL oder web.de
- Welcher Browser? Handy, Smartphone oder Tablet?
- Link einer anderen Seite geklickt?
- kommen Sie von einer Profilseite bei facebook?

2: Lokalisierte Daten
- IP Adresse
- GPS Daten?
- Toolbar Daten und Ähnliches

3: Browser headers
- Browser, Betriebsystem
- Display
- Toolbar metrics
- Toolbar Installation und History

4: Tracking und Werbung-Tracking:
- Von welcher Seite sind Sie gekommen und was haben Sie dort gemacht? (Google Analytics)
- Google Analytics und AdSense weiß ALLES über Sie und sind ÜBERALL!

5: Cookies
Von Google, Gmail, Youtube, Gmail, Google Analytics und AdSense
Werbung von DoubleClick oder AdSense, sammelt Daten.

Dazu kommen die Daten, die Sie Google freiwillig geben!
Und zwar mit der Eingabe des Suchworts.

- Sprache, soziales und interlektuelles Niveau und ein psychologisches Profil.
- Einordung in weitere “bessere” Profile, durch Daten aus Googles Diensten wie Gmail.
- Wie lange gucken Sie sich welche Seite an, was klicken Sie, Bewegungen der Maus?

Wenn Sie dann etwas Klicken, kommen weitere Daten:
- AdSense oder DoubleClick Werbung?
- Google Analytics?
- +1 buttons kommen bald.

Das geht ganz einfach, ohne Ihre Einwilligung.

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Unsere Partner

Wir bedanken uns ganz herzlich bei:

Das Branchenverzeichnis zum Handwerk

Familie Hauer aus Weil der Stadt

Learn German Online

Heinz Heigl

 

 

 

 

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Lob aus Deutschland für Kartellverfahren gegen Google

Der deutsche Suchmaschinenbetreiber interacto e.V aus Wuppertal begrüßt das Verfahren der EU Kommission gegen den Monopolisten Google.

Zum Artikel

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Wir unterstützen den “Welttag gegen Internetzensur”

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Wartungsarbeiten

Es ist mal wieder so weit:
Aufgrund des steigenden Traffics, müssen wir unsere Server upgraden.
Daher werden wir am Dienstag, den 22.02.2011 in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und
08:00 Uhr des folgenden Tages Wartungsarbeiten durchführen.

Innerhalb dieses Zeitfensters kann es für etwa 30 Minuten zu Ausfällen und sehr langen Ladezeiten kommen.

Wir sind bemüht, die Wartungsarbeiten schnellstmöglich abzuschließen.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Das Lixam Team

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Suchneutralität?

In den letzten Jahren haben immer mehr Kritiker von Googles Suchmaschinenmonopol und viele andere Internetaktivisten vorgeschlagen, dass Google den Regeln der “Suchneutralität” unterliegen sollten.
Entsprechend der letzte Neutralität sollten alle Teilnehmer (Seiten) neutral und mit den gleichen Regeln bewertet und gelistet werden. Dies soll verhindern (vor allem bei Google), dass Suchmaschinen sich selber und andere Partnerseiten bevorzugen.
Gerade in den USA ist dieses Thema sehr hoch gekocht, in Europa wurde es dagegen kaum wahrgenommen.
Das größte Problem ist jedoch, dass es an einer klaren Definition fehlt.

Daher haben sich der interacto e.V, 34 weitere Vertreter freier Suchmaschinen und zahlreiche Internetaktivisten (wie des ChaosComputerClubs) zusammengeschlossen um eine einheitliche Definition des Begriffs für Deutschland zu etablieren. Denn nur mit einer klaren Definition kann Lobbyarbeit gemacht werden.

Hier unsere Forderungen:

1. Gleichheit: Suchmaschinen sollten nicht unter Websites unterscheiden.
2. Objektivität: Es gibt richtige Suchergebnisse und falsche Suchergebnisse. Suchmaschinen sollten nur die Richtigen zurückgeben.
3. Offenheit: Suchmaschinen sollten die Informationslandschaft nicht verzerren.
4. Relevanz: Suchmaschinen sollten die Zufriedenheit mit den Suchergebnissen maximieren.
5. Eigeninteresse: Suchmaschinen sollten nicht auf eigene Rechnung handeln und ihre eigenen Dienste künstlich bevorzugen.
6. Transparenz: Suchmaschinen sollten die Algorithmen offen legen, die Sie zum Ranking der Webseiten verwenden.
7. Manipulation: Suchmaschinen sollten Webseiten nur anhand allgemeiner Regeln sperren und abwerten. Und nicht für jede Webseite eigene Algorithmen verwenden.

 

Es ist geplant, dass wir diesen Begriff, durch einen Zusammenschluss verschiedener Initiativen, in nächster Zeit aktiv in den politischen Entscheidungsfluss mit einbringen werden.

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Financial Times – Enteignet Google!

Dieser Satz hat uns heute den Morgen versüßt:

Das Problem ist nur, dass Google nicht in die Regeln der modernen Marktwirtschaft passt. Google steht an einem Scheideweg. Die Frage lautet: Sollen Informationen stets mit ihrer wirtschaftlichen Nutzung verknüpft werden oder nicht? Ich meine nein. Deshalb muss die Suchmaschine enteignet werden – und in den Besitz ihrer Nutzer gelangen. Wenn die Nutzer das wollen, können sie es sogar durchsetzen.

Die Vereinslösung ist nötig, weil Google sich der normalen Marktregulierung entzieht, die verhindert, dass Firmen ihre monopolähnliche Stellung ausnutzen können. Da Google bei den Suchmaschinen in Europa einen Marktanteil von mehr als 60 Prozent hat, könnten die Wettbewerbshüter der EU eingreifen. Aber wie zerschlägt man Google? In zwei Firmen, die die Anfragen von A bis K und von L bis Z beantworten?

Peter Ehrlich (Leitet das FTD-Büro in Brüssel)

Hier gibt es den ganzen Text zu lesen:
Enteignet Gooogle by FTD.de

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Metasuchmaschine – Wie einzigartig sind die Suchmaschinen?

Eine Metasuchmaschine fasst die Daten von verschieden Suchmaschinen zusammen. Das macht nur sinn, wenn Google, Bing und Ask nicht die selben Ergebnisse haben.
Um dieser Frage nachzugehen, haben sich der interacto e.V (als Betreiber von lixam.de), SearchUnited (Betreiber von diversen Suchmaschinen) und die RWTH Aachen zusammengeschlossen und eine groß angelegte Studie erarbeitet.

Für Deutschland wurden folgende Suchmaschinen ausgesucht:
Google.de
Ask.de
Bing.de
Fastbot.de

Hierbei ist das erste Problem aufgekommen. Google zeigt sehr viel an, was nicht zu den Suchergebnissen gehört: Places, Maps und Shopping ( http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=handy&aq=f&aqi=g10&aql=&oq= ). Dies darf natürlich nicht gedacht werden. Nur beziehen uns nur auf die ersten 10 Suchergebnisse.
Das zweite Problem war, eine möglichst breite und neutrale Basis an Suchanfragen zu bekommen.
Die Unterschiede zwischen den Suchergebnissen verändern sich stark, wenn ein Suchbegriff von kommerziellen Interesse ist, oder nicht. Wenn fünf große Firmen, mit entsprechend Kapital, und den gleichen Begriff kämpfen kommt es bei den meisten Suchmaschinen zu einem ähnlichen Ergebnis.
So ist gerade bei dem Begriff Preisvergleich der Unterschied zwischen den einzelnen Suchmaschinen erschreckend gering. Auch Marken und Produktbezeichnung variieren kaum.
Wir haben uns daher einfach entschlossen, eine ganz natürliche Sammlung von Suchbegriffen zu benutzen. Wir haben einfach das ausgewertet, was unsere Nutzer wirklich in letzter Zeit gesucht haben.

Um noch ein bisschen mehr natürliche Daten zu erhalten, haben wir jede Woche zufällig eine gewisse Zahl an Suchbegriffen, die von unterschiedlichen Usern getätigt worden sind, abgespeichert. Dies haben wir einen Monat lang gemacht. So kamen wir zu einer Datenbasis von gut 20.000 Suchbegriffen. Diese entsprangen alle einer deutschen Suchmaschine, aber wahre sowohl Deutsch, als auch Englisch und ein paar generische Begriffe (wir Marken- oder Produktnamen). Wir haben hier keine weitere Unterteilung oder aus Sortierung vorgenommen. Duplikate wurde natürlich entfernt.

Bei den Marken und generischen Begriffen stand allerdings nur eine Datenbasis von knapp 3000 Begriffen zur Verfügung.

Nun zu den Ergebnissen:

Zuerst die Ergebnisse für die generischen Begriffe und Markennamen (Domains).

Die Verteilung der ersten Seite schon sehr ähnlich:

Einzig die Platzierungen unterscheiden sich:

Die Ergebnisse für alle anderen Begriffe:
hier wird deutlich wie unterschiedlich die einzelnen Suchmaschinen doch wirklich sind:

- etwa 80 % der Ergebnisse waren einzigartig eine einzelne Suchmaschine.
- etwa 10 % der Ergebnisse wurden auch bei mindestens zwei anderen Suchmaschinen      gefunden
- nur 3 % der Ergebnisse wurden bei drei der anderen Suchmaschinen gefunden
weniger als ein Prozent aller Ergebnisse wurden von allen Suchmaschinen gefunden

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Suchneutralität

Allowing a search engine to control what people see and do online is fundamentally undermining the principles that have made the Internet such a success…A number of justifications have been created to support search engine control over consumer choices online; none stand up to scrutiny.

[1]

Viele sprechen in letzter Zeit über die sogenannte “Netzneutralität” und die meisten vergessen etwas wesentlich konkreteres.
Etwas, was uns heute schon sorgen machen muss. Nicht etwas, was vielleicht mal ein Problem wird, sondern eine Tatsache, die heute schon zum Problem für einige geworden ist.
Was nützt es mir, wenn mein ISP (der Anbieter des Internetanschlusses wie zum Beispiel die Telekom) alle Inhalte ungefiltert zu mir durch lässt, wenn ich diese Inhalte nicht suchen oder finden kann.
Wenn man sich über ein Thema informieren will macht man als aller erstes was? genau: Suchen! Was heutzutage in Deutschland wohl Googlen bedeutet!
Wenn dieser erste Schritt aber schon korrupt ist, was nützt mir dann die ganze Netzneutralität?
Die Neutralität der Suche ist etwas Essentielles für das Internet.

Hier die Forderungen:

1. Gleichheit: Suchmaschinen sollten nicht unter Websites unterscheiden.
2. Objektivität: Es gibt richtige Suchergebnisse und falsche Suchergebnisse. Suchmaschinen sollten nur die Richtigen zurückgeben.
3. Offenheit: Suchmaschinen sollten die Informationslandschaft nicht verzerren.
4. Relevanz: Suchmaschinen sollten die Zufriedenheit mit den Suchergebnissen maximieren.
5. Eigeninteresse: Suchmaschinen sollten nicht auf eigene Rechnung handeln und ihre eigenen Dienste künstlich bevorzugen.
6. Transparenz: Suchmaschinen sollten die Algorithmen offen legen, die Sie zum Ranking der Webseiten verwenden.
7. Manipulation: Suchmaschinen sollten Webseiten nur anhand allgemeiner Regeln sperren und abwerten. Und nicht für jede Webseite eigene Algorithmen verwenden.

Sicherlich muss diskutiert werden, ob diese Regelungen sinnvoll in der Praxis angewendet werden können.
Aber gerade die ersten 3 Punkte sollten die Grundwerte einer Informationsgesellschaft sein und somit auch für Suchmaschinen gelten!
Dabei sollten wir, gerade nach dem EU Kartellverfahren, die Initiative von Foundem im Blick halten : Searchneutrality Org

[1] http://www.searchneutrality.org/

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